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Eschenbergen

Eschenbergen liegt unmittelbar am Südhang der Fahner Höhe, etwa 9 km nordöstlich von der Kreisstadt Gotha. Die Gemarkung umfasst 1200 ha, wovon 400 ha Waldflächen sind.

 


 

Eschenbergen wurde schon im Jahre 1005 in einer Urkunde des Klosters Göllingen erwähnt, damals unter dem  Namen „Hesseneber(c)h.  Im Jahre 2005 wurde dann in Eschenbergen die 1000-Jahrfeier begangen.

 


 

Das Dorf gehörte lange Zeit zum Teil zum Amt Gotha und zum größeren Teil zum Amt Tonna. Dementsprechend gab es bis 1830 für jeden der beiden Teile einen eigenen Ortsvorstand, also auch zwei Schultheißen (Bürgermeister).

 


 

Großen Nutzen zog Eschenbergen aus dem Privileg, dass das hier in (zeitweise) sieben Brauhäusern gebraute Bier auch in die umliegenden Dörfer verkauft werden durfte. Die Weiterverarbeitung des hier angebauten Färberwaids und der Verkauf des Fertigprodukts wurde den Eschenbergern aber lange Zeit  verwehrt , weil es sich um ein städtisches Privileg handelte.

 


 

Die schöne Lage des Dorfes mit einem umfassenden Blick über das Gothaer Land auf einen großen Teil des Thüringer Waldes hatte schon zu DDR-Zeiten zur Anlage einer Bungalowsiedlung geführt, die sich vom oberen Ortsrand bis weit zur Höhe hin zieht. In den 90er Jahren  sind zwei Neubaugebiete entstanden.

 


 

Zur  Zeit leben 714 Einwohner im Ort. In Eschenbergen sind mehrere kleine Unternehmen ansässig, darunter eine Gaststätte im Bürgerhaus und eine Verkaufsstelle für Backwaren.

 


 

Die Kindertagestätte, das „Haus zu den 3 Eschen“ wurde im Jahr 2009 mit Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II  umfangreich saniert, sodass  für unsere Kleinsten ein wunderschönes Domizil  geschaffen wurde.

 


 

Die zahlreichen Vereine, wie der Eschenberger Carnevalsverein, der Heimat- und Schützenverein, die Kirmesgesellschaft sowie der Tischtennis-, Fußball- und Feuerwehrverein bieten durch ihre rege Vereinsarbeit im Ort ein breit gefächertes kulturelles und sportliches Leben. Stellvertretend sollen das Maienfest, das Waldfest, die Veranstaltungen des ECC sowie das traditionelle Sportfest am 1. Mai genannt werden. 

 


 

Ein wichtiges Bauwerk der Gemeinde ist die Margarethenkirche, welche nach ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Margarethe, benannt wurde.

 


 

Bei einer Wanderung durch die Fahner Höhe kann man einen Grabstein entdecken, welcher  bei den Eschenbergern auch als „Sieben Gräber“ bekannt ist.  Diese gepflegte Grabstätte erinnert daran,  dass hier am 9. April 1945 sieben junge Männer im Alter von 17 und 18 Jahren gefallen sind. Zum Gedenken an die Toten und zur Mahnung an die Lebenden wurde dann ein Grabstein errichtet.

 


 

Ihre Bürgermeisterin Ines Laufer