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Nottleben

Früher brachten die Frauen das Brot und den Kuchen zum Backen hierher. Später wurde dann im Gebäude der Konsum eingerichtet. Also war das Gebäude gegenüber der Schänke auf seine Art schon immer ein Dorfmittelpunkt, wo Neuigkeiten ausgetauscht und gelauscht wurde.

 


 

Als Nottleben ins Dorferneuereungsprogramm kam, ließ die Gemeinde das Gebäude abreißen – und wieder neu aufbauen; im gleichen Stil, aber mit drei Giebeln mehr. Das Bürgerhaus ist der neue Dorfmittelpunkt und kostete deutlich weniger als eine Rekonstruktion. Jetzt konzentriert sich das Vereinsleben auf einen Punkt, die Rentner treffen sic h hier und der Gemeinderat berät von hier über die weitere Zukunft des Dorfes. Und die ist – dank erneuter Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm – rosig.

 


 

Da, wo einst das Wasser fürs Dorf in die Leitungen gepumpt wurde, soll ein Kneipp-Becken entstehen. Das ist dann genau das Richtige für müde Radfahrer, die auf dem künftigen Nessetalradweg durch den Landkreis unterwegs sind. Deshalb soll neben dem Becken auch ein richtiger Rastplatz entstehen, mit Blick ins Dorf, damit auch die Fremden sehen, wie schön Nottleben ist.

 


 

Der Gemeindekirchenrat hat mit viel Einsatz und Geld den Kirchturm wieder saniert. Das freut einerseits, macht andererseits aber auch traurig. Weil das verfallene Kirchenschiff weiterhin verkommt. Dabei will die Gemeinde gar nicht, dass die Ruine komplett aufgebaut wird.

 


 

Noch eines zeichnet die Gemeinde an der Nesse aus: Wenn der erste Schnee fällt, lädt Nottleben zum Nachtrodeln am Hang auf dem Sportplatz. Spaß haben die Kinder und Erwachsenen aus Nottleben und den umliegenden Dörfern aber allemal.

 


 

Jochem Bachies

Bürgermeister