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Tüttleben

Kriegerdenkmal

Kriegerdenkmal in Tüttleben: 

Gedenkstein an die Gefallenen der beiden Weltkriege und der Opfer danach.

Einweihung am 18. November 2001 des Denkmales für die Gefallenen des 2. Weltkrieges und Einweihung einer Gedenktafel am 15. September 2002 zum Gedenken der Opfer des Stalinismus.

St. Viti Kirche:

Wer sich von Osten aus der Kirche nähert, schaut auf ein bemerkenswert hohes Chor und Langhaus mit drei großen, schönem Verhältnis zur Mauer sichtbaren Spitzbogenfenster und den Turm, den eine hoch und schlank aufsteigender Helm deckt.

Die Kirche wurde dem Heiligen Veit geweiht. Sie ist einen gotische Anlage aus Sandsteinen, bestehend aus einem schlichten Schiff mit dreiseitigem Chorschluss und eingezogenem Westturm. Chor und Langhaus sind zusammen 19 m lang und 9,5 m breit. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss von 4,5m mal 4,5 m und ist 42 m hoch. 

Die St. Viti Kirche erhielt 1691 nach grundlegenden Umbauarbeiten ihr jetziges Aussehen. Sie zeigt gotischen Baustiel, bestehend aus einem schlichten Schiff mit dreiseitigem Chorschluss, der schöne, hohe, gekehlte Spitzbogenfenster aufweist, die die aufgehende Sonne in den Kirchenraum scheinen lassen. Die Doppelemporen aus Holz an der Nord und Westseite bieten eine schöne Sicht in den Kirchenraum und auf die wunderschöne Kanzel an der Südwand. Sie wurde im Renaissancestil erbaut und bildet ein Achteck mit fünf bemalten Fächern.

Eine Inschrift an der Nordseite des Turmes,1463 am 22.Tage des Monats März, bezeugt einen Vorgängerbau. Die jetzige farbliche Innengestaltung zeigt noch die letzte Raumfassung, bei der ein kassettiertes, tonnenförmiges Spiegelgewölbe mit dargestelltem Sternenhimmel bestimmend ist. 1997 wurde der Kirchturm saniert und im Dezember der Turmknopf aufgesetzt.

2004 wurden Konservierungsarbeiten am Kruzifix vorgenommen, dass aus dem 15.Jahrhundert stammt. Auch die beiden spätgotischen Tafelbilder wurden gesäubert und konserviert. Sie sind Reste eines Altarretabels und stammen aus dem 16.Jahrhundert.

Am 30.03.2008 konnte die Fertigstellung der Dachneueindeckung gefeiert werden. In den Jahren davor wurden umfangreiche Sanierungs- und Sicherungsarbeiten an Holz und Wänden durchgeführt und der alte Heizkessel ausgebaut.

2009 wurde unter fachlicher Vorgabe in ehrenamtlicher Arbeit der Eingangsbereich an der Nordseite wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Nun können wir auf neuen Sandsteinplatten durch das ehrwürdige gotische Sandsteinportal die Kirche betreten.

Auch der Holzfußboden im Altarraum wurde in liebevoller Arbeit wieder ergänzt.

2010 wurden erste Putz- und Malerarbeiten an der Ostseite vorgenommen, sowie die Holzarbeiten am Fußboden im Altarraum fertig gestellt. Die restauratorischen Voruntersuchungen sind nun abgeschlossen. Dabei wurden wunderschöne, künstlerisch hochwertige Malereien an den Emporen, an der Kanzelwand und an der Decke wieder entdeckt. Diese sind im Jahre 1893 bei einer umfangreichen Renovierung der Kirche mit Farbe überdeckt worden. 

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